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Privat betriebenes Forum zum Thema Hochsensibilität

Milchviehskandal im Allgäu

Hochsensibilität und der Umgang mit Natur, Tier und Umwelt

Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon silverlady » Fr 10. Jul 2020, 06:37

Achtung, denn das folgende Thema ist, wie ich finde, grausam.
Es geht um "Das Leiden der Nummer 38540", eine Kuh, die über längere Zeit halb tot im Stall liegt,
und von einem "Metzger gegen Tiermord", als Beweis der Quälerei, für die Öffentlichkeit, gefilmt wurde.

Hintergrund-Infos:
Am 08. Juli 2019 erschütterte ein ungeheuerlicher Fall von Tiermissbrauch ganz Deutschland.
Über tausend Menschen versammelten sich daraufhin zu einer Demonstration,
so dass der „Milchviehskandal“ von Bad Grönenbach bundesweit bekannt wurde.
Aufklärung wurde seitens der lokalen Politik und der zuständigen Behörden versprochen,
doch bis heute sieht man in den Betrieben in Bad Grönenbach keine Veränderungen.
Tierquälerei und Tierausbeutung gehen unvermindert weiter!

:protest:

Ich bin sehr intensiv mitfühlend, bei Schmerzen die Mensch oder Tier erleiden muß
und froh über Leute, welche durch Demonstrationen darauf aufmerksam machen.
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon DesdiNova » Fr 10. Jul 2020, 10:28

silverlady hat geschrieben:Am 08. Juli 2019 erschütterte ein ungeheuerlicher Fall von Tiermissbrauch ganz Deutschland.


Ganz Deutschland? Also ich habe davon noch nichts gehört^^

Mir fehlt die Kennzeichnung der Quelle, um das weiter einordnen zu können. Den Text habe ich 1 zu 1 auf einem facebookprofil gefunden, wäre es nicht angebracht, das zumindest mal als Zitat zu kennzeichen, wenn das hier in voller Länge per Copy&Paste eingestellt wird :denk:

Hier das facebookprofil:

https://www.facebook.com/fuertierrechte ... 7090728850

und

https://www.facebook.com/MetzgerGegenTi ... tn__=kCH-R

LG DesdiNova
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon silverlady » Fr 10. Jul 2020, 11:25

Hallo DesdiNova,
danke für den Hinweis, bezüglich der Quellenangabe und dem Copyright, das war ein Fehler von mir.
Danke fürs Verlinken des Facebookprofiles.
LG silverlady
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon Claudia » Fr 10. Jul 2020, 12:02

Ich gebe zu, dass ich ganz schön geschluckt habe das zu lesen!

Gucken tue ich sowas seit Jahren nicht mehr oder schalte das sofort weg.

Geht es Dir denn gut damit silverlady?
Herzliche Grüsse!
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon DesdiNova » Fr 10. Jul 2020, 20:37

silverlady hat geschrieben:Hallo DesdiNova,
danke für den Hinweis, bezüglich der Quellenangabe und dem Copyright, das war ein Fehler von mir.
Danke fürs Verlinken des Facebookprofiles.
LG silverlady


Hallo silverlady,

danke für dein Verständnis!

Ich beschäftige mich zunehmend mit Möglichkeiten, meinen Fleischkonsum zu reduzieren. Ich bin da noch ganz am Anfang und ich weiß auch nicht, ob ich ganz drauf verzichten möchte. Eine Reduzierung und/oder ein "nachhaltigerer" Konsum von tierischen Produkten könnte ich mir schon für mich vorstellen.

Kürzlich hatte ich auf 3sat oder Arte einen Themenabend zu dieser ganzen Thematik gesehen, wo es um die verschiedenen Tierarten und deren "Nutzung" durch den Menschen geht. Ich konnte das jetzt leider auf Anhieb nicht wiederfinden, nur eine Doku über Schweinezucht bzw. was dabei alles so an schlimmen Sachen passiert:

https://www.3sat.de/gesellschaft/politi ... s-102.html

Ich muss mir die noch in voller Länge ansehen, aber ich sage an dieser Stelle schonmal, da sind auch ein paar heftige Szenen dabei.
Ich persönlich möchte da auch nicht mehr wegsehen, dann am nächsten Tag ins Schnitzel beißen und dabei so tun, als ob mich das alles nichts angeht.

Wie ernährst du dich denn silverlady, falls diese Frage nicht zu persönlich ist?

LG DesdiNova
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon Claudia » Sa 11. Jul 2020, 01:44

Ich wäre Euch dankbar, wenn Ihr die Verlinkungen von Dokus oder Nachrichten hier nun einstellen würdet.

Ich habe schon so grausige Filme in der Schule sehen müssen- so gesehen ist mir persönlich das Leid der Tiere schon Jahrzehnte bekannt und Euch wird es sicher auch bekannt sein.

Nützlicher finde ich Beiträge wie jeder etwas dagegen tun kann. DesdiNova hat es ja schon vorgemacht.

Ich danke Euch!
Herzliche Grüsse!
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon silverlady » Sa 11. Jul 2020, 17:17

Hallo Claudia,
es wäre ok für mich, falls Du das ganze Thema löschen möchtest, denn es ist wirklich grausam.
Es beschäftigt mich und deshalb habe ich es hier geschrieben.

Hallo DesdiNova,
weniger Fleisch essen finde ich gut.

Viele Grüße,
silverlady
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon Claudia » Sa 11. Jul 2020, 19:14

Löschen ist wirklich nicht nötig. Ich möchte nur nicht, dass seitenweise Filmchen über Tierquälerei gepostet werden.
Herzliche Grüsse!
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon songbird86 » Sa 11. Jul 2020, 19:49

DesdiNova hat geschrieben:Ich persönlich möchte da auch nicht mehr wegsehen, dann am nächsten Tag ins Schnitzel beißen und dabei so tun, als ob mich das alles nichts angeht.

Das sehe ich ganz genau so. Ich will niemanden bekehren, der Fleisch isst oder dass ich ihn dann automatisch nicht leiden kann, aber wenn man schon Fleisch isst, dann sollte man auch wissen, wo es herkommt und dass es (abgesehen vom Tod der Tiere) vermutlich überwiegend grauenvoll in solchen Betrieben zugeht. Dann finde ich es besser, lokale Betriebe zu unterstützen und Fleisch ganz bewusst (und auch weniger) zu essen.
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon Claudia » Do 23. Jul 2020, 11:16

Ich bin ja immer wieder mal online unterwegs in Sachen Hochsensibilität und habe da eine Testvorlage in deutsch von Elaine Aron entdeckt: https://www.heiligenfeld.de/fileadmin/u ... itaet_.pdf

Nun gibt es dort einen Punkt, der genau das anspricht, was mich hier irritiert: Ich achte darauf, mir keine Filme und Fernsehserien mit Gewaltszenen anzuschauen

Ich lasse das jetzt mal so stehen.
Herzliche Grüsse!
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon Airwood » Fr 24. Jul 2020, 15:57

Für mich macht es einen großen Unterschied, ob ich reale Dokus über Tierquälerei oder fiktionale Gewalt ansehe. Hier differenziere ich und sehe mir gerne mal einen schönen Slasher oder Splatter an. Aber das hat mit dem Thema echte Tierquälerei hier vielleicht auch nichts zu tun.
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon Claudia » Fr 24. Jul 2020, 23:13

Airwood hat geschrieben:Für mich macht es einen großen Unterschied, ob ich reale Dokus über Tierquälerei oder fiktionale Gewalt ansehe. Hier differenziere ich und sehe mir gerne mal einen schönen Slasher oder Splatter an. Aber das hat mit dem Thema echte Tierquälerei hier vielleicht auch nichts zu tun.


Da hast Du wohl recht, dass das ein Unterschied ist. Wobei ich persönlich auch keine Splatter u. ä. schaue.
Herzliche Grüsse!
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon DesdiNova » Di 1. Sep 2020, 23:46

Ich habe meine Ernährung zwischenzeitlich tatsächlich umgestellt und meinen Fleischkonsum dadurch deutlich reduzieren können. Zwar esse ich immer noch Fleisch, aber bei weitem nicht mehr jeden Tag und auch nicht mehr zu allen Phasen des Tages. So esse ich morgens und abends i.d.R. kein Fleisch mehr, da ich fleischfreie Alternativen als Brotbelag/Brotaufstrich gefunden habe.

Das war zunächst nicht ganz einfach, da ich nicht ausschließlich Käse essen wollte und viele Alternativen wie Marmelade, Honig und Nusscreme extrem zuckerhaltig sind, was für den Alltag jetzt auch nicht so toll ist.

Es gibt im gut sortierten Lebensmittelhandel inzwischen einiges an Produkten zur Auswahl, die auf Soja-, Erbsen- oder Haferbasis Wurstaufschnitt fast perfekt nachempfunden sind und dabei auch nicht zwingend teurer sind als Wurstaufschnitt.

Dann habe ich angefangen mit veganem Hack zu kochen, was sich auch als recht vielversprechend herausgestellt hat.

Naja, ich bin da noch am Experimentieren und ich sehe mich wohl am ehesten auf dem Weg zum Flexitarier, also jemand bei dem Fleischkonsum nicht im Mittelpunkt der Ernährung steht, aber auch nicht komplett auf Fleisch verzichtet wird.

Milch trinke ich übrigens schon seit längerer Zeit nicht mehr und meide auch Milchprodukte wie Joghurt und Quark zumindest im Alltag recht konsequent. Käse esse ich wie gesagt aber noch, die Mengen sind allerdings recht übersichtlich.

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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon Airwood » Mi 2. Sep 2020, 15:09

Achtung etwas OT:
Da ich gerne die Videos der Ernährungs-Docs gucke, insbesondere eine Folge, die einen "Punkrocker mit Sodbrand" LOL!!! Wie jetzt? Musiker und Sodbrennen OHNE Alk? :devil: half, muss ich auch mal hier meine Meinung zur Milch- und Käseeinschränkung anbringen: Ein gehäufter Teelöffel Curcumapulver täglich hilft bei Gelenk- und Weichteilschmerzen, sofern man sich ansonsten ganz gut durchschnittlich gesund mit wenig Fleisch- und Milchprodukten ernährt.

Tipp: Gewürze im Asiashop kaufen, da die üblichen Gewürze aus dem Supermarkt überteuert und zum Teil auch gestreckt sind. Inwieweit die gängigen Produkte aus den üblichen Asia-Shops bio sind, habe ich noch nicht herausgefunden. Ob ich das will, weiß ich noch nicht.

Indische Gerichte sind sehr oft vegetarisch als auch vegan sowie sehr günstig und einfach, wenn man erstmal Basisgewürze hat. Einige Gerichte kennt man auch abgewandelt. Die "Bibel" des indischen Kochens von https://en.wikipedia.org/wiki/Pushpesh_Pant kann man auch ganz gut auf europäische Bedürfnisse anpassen. Und natürlich Curcuma ohne Ende reinknallen.
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Re: Milchviehskandal im Allgäu

Beitragvon songbird86 » Fr 4. Sep 2020, 23:52

Kurkuma ist super! Mache ich sogar in meinen Kakao. :top:
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